Capturing your Future Nostalgia
Hallo, ich bin Franziska – Fotografin, Chaos-Bändigerin und im Kopf immer schon auf der nächsten Reise. Hier erzähle ich euch, wie aus einem einem Tiefpunkt meines Lebens, einer heißgeliebten Kamera und dem alten Fotoalbum meines Opas mein Foto-Business gewachsen ist – und warum ich heute Familien und Paare begleite, die keine Lust auf gestellte Bilder und steife Posen haben.

Wie alles begann:
Mit Neugierde und einem alten Foto
Ich liebe meine Kamera. Habe ich schon immer. Und ich liebe Fotos.
Mit 16 habe ich die Ahnenforschung für mich entdeckt. Ich habe die alten Geschichten geliebt, von Vorfahren, die nach Australien ausgewandert sind, meiner Oma, die im Zirkus großgeworden ist und wie mein Opa im Krieg fliehen musste.
Aber noch mehr als die Geschichten, haben mich die Fotos fasziniert, die all den Namen auf dem Papier Leben eingehaucht haben. Das waren echte Menschen, mit echten Gefühlen und einzigartigen Leben.
Ich hielt das Foto in der Hand, auf dem mein Opa als Baby zu sehen war –
dieses Bild, das an seinen Vater im Krieg geschickt wurde, weil er seinen Sohn nicht selbst in der Welt begrüßen konnte.
Ich war so glücklich, so froh, dass dieses Bild exsistierte. Diese Liebe zwischen meiner Uroma und meinem Opa, für immer festgehalten.
So etwas wollte ich auch eines Tages können. Festhalten, was zwischen den Zeilen steht. Erinnerungen für meine Kinder und ihre Kinder festhalten. Uns alle vor dem Vergessen retten.
Ich wollte, dass eines Tages meine Enkelin eine Box mit Fotos findet, in der sie alle kleinen Augenblicke findet, die uns ausgemacht haben.


Fotos: The Captured Experience

Und plötzlich war da mehr als ein Bild
Fotografiert habe ich schon immer gerne. Doch dann kam Corona, der Lockdown… dabei war ich eigentlich gerade dabei so richtig in mein Erwachsenenleben zu starten.
Mein Mann und ich wollten endlich heiraten, ein Haus kaufen und eine Familie gründen. Punkt 1 und 2 von unserer Liste haben wir auch in dieser Zeit geschafft, aber das Thema Familiengründung hingegen führte zu einer tiefen Krise, als wir uns von unseren Zwillingen verabschieden mussten, bevor wir sie kennenlernen durften.
Ich brauchte aug jeden Fall einen Neustart und in einer spontanen Aktion, sind wir dann an einem verschneiten Dezembernachmittag in einen Fotoladen nach Bremen gefahren und haben mir genau dafür eine neue Kamera gekauft.
Ein unglaubliches Glücksgefühl war gleich da. Ich habe anfangs Freunde und Verwandte fotografiert, eine unglaubliche Reise nach Hawaii gemacht und dort eine grandiose Fotografin kennengelernt, die das Wort „Abenteuer“ für mich ganz neu definiert hat. Zwischen Wasserfällen, tosenden Wellen und zauberhaften Sonnenuntergängen wurde mir klar – das will ich eines Tages auch!
Anders gesagt: Endlich hatte ich mein Herzklopfen gefunden!
Es geht nicht um das perfekte Bild – sondern um das Gefühl, das bleibt.
Fürs Gefühl, nicht fürs Fotoalbum
Warum ich fotografiere
Ich fotografiere, weil ich die Zeit einfangen will. Ich möchte für eure Kinder, eure Enkelkinder sichtbar machen, wer ihr in diesen Momenten ward. Euer Lachen, eure Liebe, eure Persönlichkeit soll niemals in Vergessenheit geraten.
Die Zeit vergeht viel zu schnell. Ich möchte Bilder für euch schaffen, mit denen ihr eine kleine Zeitreise machen könnt.
Enjoy every tiny moment

Zimmer-pflanzen sind bei mir dem Tode geweiht.
Ich kriege jede Technik kaputt.
Zum Glück arbeitet mein Mann in der IT.
Ich bin ständig nur am Snacken.
Ich verliere und vergesse immer alles.



Eure Pause vom Alltag.
So ist ein Shooting mit mir
Mal die stille Kamera im Hintergrund, die keiner sieht, mal der Motivator und Ideengeber – ich passe mich ganz an euch und die Situation an.
Ihr tobt über Wiesen und durch Wälder, küsst euch leidenschaftlich, tanzt durchs Wasser oder kitzelt euch gegenseitig so richtig aus. Und ich bin mit meiner Kamera da und fange diese zauberhaften Augenblicke ein.
Es ist meine Aufgabe für gute Bilder zu sorgen – nicht eure! Ihr seid da um Spaß zu haben und eine kleine Mini-Auszeit vom trubeligen Alltag zu nehmen, in der es nur um euch geht.



Am Ende geht’s Nämlich immer um euch.

